Häufig gestellte Fragen

Übersicht:

Leistungen bei Pflege zu Hause
Was heißt „24-Stunden-Betreuung“ zu Hause?
Welche Tätigkeiten darf die pflegeunterstützende Haushaltshilfe ausüben?
Werden die Kosten für die 24-Stunden-Betreuung übernommen?
Wer betreut mich?
Wie lange muss ich auf die 24-Stunden-Betreuung warten?
Warum muss ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen werden?
Was bedeutet Kost und Logis für die 24-Stunden-Betreuung?
Wie ist die Arbeitszeit? Arbeitet die pflegeunterstützende Haushaltshilfe wirklich 24 Stunden?
Wie ist die rechtliche Situation?
Meine Hilfe passt nicht zu mir. Was nun?
Ist 24-Stunden-Betreuung die ideale Lösung für mich?


Leistungen bei Pflege zu Hause

Pflegebedürftig sind Personen, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate, in erheblichem Maße der Hilfe bedürfen.

Die Hilfe besteht in der Unterstützung von:
Körperpflege z.B.: Waschen, Zahnpflege
Ernährung
Mobilität z.B.: Hilfe beim Aufstehen, An- und Auskleiden
Hauswirtschaftliche Versorgung z.B. : Einkaufen, Waschen der Kleidung, und vieles mehr.

Pflegebedürftige können anstelle der häuslichen Pflegehilfe durch Pflegedienste ein Pflegegeld beantragen. Der Anspruch setzt voraus, dass der Pflegebedürftige mit dem Pflegegeld, dessen Umfang entsprechend die erforderliche Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung durch eine Pflegeperson in geeigneter Weise selbst sicherstellt.

Die Pflegestufen im Überblick

Pflegestufe I
Pflegebedürftige der Pflegestufe I (erhebliche Pflegebedürftige) sind Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität für wenigstens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen mindestens einmal täglich der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen.
Die Pflege muss im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten betragen, hiervon müssen mehr als 45 Minuten auf die Grundpflege entfallen.

Pflegestufe II
Pflegebedürftige der Pflegestufe II (Schwerpflegebedürftige) sind Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen.
Die Pflege muss im Tagesdurchschnitt mindestens 3 Stunden betragen, hiervon müssen mindestens 2 Stunden auf die Grundpflege entfallen.

Pflegestufe III
Pflegebedürftige der Pflegestufe III (Schwerstpflegebedürftige) sind Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität täglich rund um die Uhr, auch nachts, der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen.
Die Pflege muss im Tagesdurchschnitt mindestens 5 Stunden betragen, hiervon müssen mindestens 4 Stunden auf die Grundpflege entfallen.


Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfe (Geldleistung)
• Die Pflegestufe I übernimmt für selbst beschaffte Pflegehilfe
zur Zeit monatlich 244,00 EURO
• Die Pflegestufe II übernimmt für selbst beschaffte Pflegehilfe
zur Zeit monatlich 458,00 EURO
• Die Pflegestufe III übernimmt für selbst beschaffte Pflegehilfe
zur Zeit monatlich 728,00 EURO

Pflegegeld mit Demenz für selbst beschaffte Pflegehilfe (Geldleistung)
• Die Pflegestufe 0* übernimmt für selbst beschaffte Pflegehilfe
zur Zeit monatlich 123,00 EURO
• Die Pflegestufe I* übernimmt für selbst beschaffte Pflegehilfe
zur Zeit monatlich 316,00 EURO
• Die Pflegestufe II* übernimmt für selbst beschaffte Pflegehilfe
zur Zeit monatlich 545,00 EURO
• Die Pflegestufe III* übernimmt für selbst beschaffte Pflegehilfe
zur Zeit monatlich 728,00 EURO

* Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne von §45a SGB XI – das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen.
Zusätzliche Entlastungs- Betreuungsleistungen / Eingeschränkte Alltagskompetenz


Pflegebedürftige in häuslicher Pflege erhalten einen monatlichen Zuschuss bis zu 204,00 EURO für zusätzliche Betreuungsleistungen, wenn sie aufgrund demenzbedingter Fähigkeitsstörungen, geistiger Behinderungen oder psychischer Erkrankungen in ihrer Alltagskompetenz dauerhaft erheblich eingeschränkt sind.

Die Pflegestufe I, II oder III ohne eingeschränkter Alltagskompetenz übernimmt zur Zeit monatlich 104,00 EURO
Die Pflegestufe 0, I, II oder III mit eingeschränkter Alltagskompetenz übernimmt zur Zeit monatlich 104,00 EURO
Die Pflegestufe 0, I, II oder III mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz übernimmt zur Zeit monatlich 208,00 EURO

Kombination von Geldleistung und Sachleistung
Der Pflegebedürftige kann die notwendigen Hilfen nach seinen Bedürfnissen auch mit Leistungen des Pflegedienstes kombinieren. An die Entscheidung, in welchem Verhältnis er Geld- und Sachleistungen in Anspruch nehmen will, ist der Pflegebedürftige für die Dauer von 6 Monaten gebunden.

Tagespflege/Nachtpflege
Anspruch auf teilstationäre Pflege in einer Vertragseinrichtung besteht, wenn die häusliche Pflege nicht ausreichend gesichert ist. Pflegegeld und häusliche Pflegehilfe können neben teilstationärer Pflege in Anspruch genommen werden.

Kurzzeitpflege
Für die Dauer von vier Kalenderwochen im Jahr besteht ein Anspruch auf vollstationäre Pflege in einer Vertragseinrichtung, wenn die häusliche Pflege nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden kann und teilstationäre Pflege nicht ausreicht. Die pflegebedingten Aufwendungen werden von der Pflegekasse bis zu 1.612,00 EURO übernommen. Hier können 100% der Verhinderungspflege mit zur Kurzzeitpflege genommen werden und die Kosten abgerechnet werden.

Ersatzpflege (Verhinderungspflege)
Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens sechs Wochen je Kalenderjahr. Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat. Die Aufwendungen der Pflegekasse dürfen im Einzelfall 1.612,00 EURO im Kalenderjahr nicht überschreiten, jedoch können hier 50% der Kurzzeitpflege mit zur Verhinderungspflege genommen werden und die Kosten abgerechnet werden.

Bei einer Ersatzpflege durch Pflegepersonen, die mit dem Pflegebedürftigen bis zum zweiten Grade verwandt oder verschwägert sind oder mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben, wird vermutet, dass die Ersatzpflege nicht erwerbsmäßig ausgeübt wird. In diesen Fällen dürfen die Aufwendungen der Pflegekasse den Betrag des Pflegegeldes der festgestellten Pflegestufe nicht überschreiten.
Zusätzlich können von der Pflegekasse auf Nachweis notwendige Aufwendungen, die der Pflegeperson im Zusammenhang mit der Ersatzpflege entstanden sind, übernommen werden.
Die Verhinderungspflege kann auch Stundenweise beantragt werden!

Pflegehilfsmittel
Die Pflegeleistungen werden ergänzt durch die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, wenn diese die Pflege erleichtern, die Beschwerden des Pflegebedürftigen lindern oder eine selbständige Lebensführung ermöglichen. z.B. ein Pflegebett. Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel werden darüberhinaus mit bis zu 40,00 EURO monatlich bezuschusst, z.B. für bestimmte Hygieneprodukte.
Wohnumfeldverbesserung
Wenn das Wohnumfeld verändert werden muss, um eine Pflege zu Hause zu ermöglichen, wird dieses mit bis zu 4000,00 EURO bezuschusst, z.B. Anpassung des Bades; Antrag immer vor Beginn einer Maßnahme stellen!

Was heißt „24-Stunden-Betreuung zu Hause“?

Ambulante Pflegedienste übernehmen die Pflege zu Hause und werden dabei häufig von Angehörigen unterstützt. Irgendwann aber kommt der Zeitpunkt, wo die Angehörigen sich überfordert fühlen, mehr Hilfe benötigen und die Verweildauer des ambulanten Pflegedienstes im Haushalt nicht mehr ausreicht, um den Pflegebedürftigen in Würde zu betreuen.
Hier kann die 24-Stunden-Betreuung durch pflegeunterstützende Haushaltshilfen aus Osteuropa eine Alternative zur Heimunterbringung bieten. Durch die dortigen wirtschaftlichen Verhältnisse ist es für die Hilfen aus Osteuropa lukrativ, zu bezahlbaren Löhnen eine Zeit lang im Haushalt der Betroffenen zu leben und dabei die notwendigen Leistungen der Hauswirtschaft und Pflegeunterstützung zu erbringen, die erforderlich sind, damit die Pflege zu Hause gelingt.
In Bremen, Hannover, Oldenburg, Hamburg und Umgebung werden Sie darüber hinaus persönlich während der gesamten Zeit, in der Sie Pflege zu Hause erhalten, von uns begleitet. Unsere Mitarbeiter fragen regelmäßig nach Ihrer Zufriedenheit, um diese konstant zu gewährleisten.

Welche Tätigkeiten darf die pflegeunterstützende Haushaltshilfe ausüben?

Die osteuropäische Hilfe kann alle Haushaltstätigkeiten ausüben sowie Grundpflegeleistungen erbringen.
Grundpflegeleistungen sind u.a.:
Im Bereich der Körperpflege: das Waschen, das Duschen, das Baden, die Zahnpflege, das Kämmen, das Rasieren, Hilfe beim Toilettengang, Verwendung von Inkontinenzprodukten.
Im Bereich der Ernährung: das mundgerechte Zubereiten der Nahrung und die Aufnahme der Nahrung.
Im Bereich der Mobilität: das Aufstehen und Zu-Bett-Gehen, das An- und Auskleiden, das Gehen, das Stehen, das Treppensteigen und das Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung

Behandlungspflege (wie z.B. Medikamente geben, Blutdruck messen, Blutzucker messen, Wundversorgung etc.) ist der 24-Stunden-Betreuung nicht erlaubt.

Werden die Kosten für die 24-Stunden-Betreuung übernommen?

Die Kosten für pflegeunterstützende Haushaltshilfen aus Osteuropa werden von der Kasse nicht übernommen. Ist jedoch die Pflegeperson in eine Pflegestufe eingruppiert, kann die Geldleistung für sogenannte „selbst beschaffene Pflegehilfen“ in Anspruch genommen werden, bzw. mit der Geldleistung für Pflegesachleistung anteilmäßig kombiniert werden.
Pflegebedürftige, denen die Pflegestufe III zugewiesen wurde, können im Einzelfall einen Anspruch auf eine Härtefallregelung haben, wenn die Grundpflege auch nachts nur von mehreren Pflegekräften gemeinsam und zeitgleich erbracht werden kann, oder die Hilfe bei der Körperpflege, der Ernährung und Mobilität mindestens sieben Stunden täglich und davon wenigstens zwei Stunden in der Nacht erforderlich ist. Diese Härtefallanerkennung setzt immer die Einschaltung eines professionellen Pflegedienstes voraus, denn es handelt sich dabei nicht um eine weitere Pflegestufe, sondern um eine Sonderform der Pflegesachleistung.
Leistungen bei Pflege zu Hause
Informieren Sie sich beim Pflegeberater Ihrer Krankenkasse, welche Pflegestufe Sie in Anspruch nehmen können und vergessen Sie nicht, die Verhinderungspflege zu beantragen. Auf diese Beratung haben Sie einen gesetzlichen Anspruch.
Sind Sie durch einen Arbeitsunfall pflegebedürftig geworden, werden die Kosten für die 24-Stunden-Betreuung in der Regel von der Berufsgenossenschaft übernommen.
Senioren können eine Haushaltshilfe als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen. Für darüber hinausgehende Aufwendungen kann eine Steuerermäßigung für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse oder haushaltsnahe Dienstleistungen in Betracht kommen. Auch Angehörige, die sich finanziell beteiligen, können ihre Kosten teilweise steuerlich absetzen. Die genaue Höhe klären Sie am besten mit Ihrem Steuerberater oder Ihrem Finanzamt.

Wer betreut mich?

Die Rund-um-die-Uhr-Betreuungen bleiben in der Regel zwischen 6 Wochen und drei Monaten bei den Pflegebedürftigen und werden dann abgelöst. Wenn möglich wird ein „Tandem“ der Haushaltshilfen aus Osteuropa gebildet, damit Sie sich nicht laufend an eine neue 24-Stunden-Betreuung gewöhnen müssen. Auf diese Weise gibt es keine Urlaubsproblematik und wenn eine Betreuung krank wird, haben wir eine zweite Kraft, die die Situation vor Ort kennt und einspringen kann.
Selbstverständlich spricht Ihre 24-Stunden-Betreuung Deutsch und hat bereits Erfahrungen in der pflegeunterstützenden Haushaltshilfe gesammelt. Die Deutschkenntnisse sind unterschiedlich und reichen von fließend bis mäßig. Auf Wunsch und nach Bedarf können auch speziell ausgebildete Pflegekräfte vermittelt werden, die jedoch aufgrund der geltenden Gesetzeslage keine medizinische Pflege leisten dürfen. „Cura A Casa“ empfiehlt in jedem Fall die Zusammenarbeit mit dem ambulanten Pflegedienst vor Ort, damit auch die medizinische Pflege zu Hause gewährleistet bleibt.
Da wir eine freie Vermittlungsagentur sind, können wir aufgrund der von Ihnen übermittelten Daten bei mehreren Firmen nach der für Sie richtigen 24-Stunden-Betreuung suchen. So ist gewährleistet, dass auch – wenn saisonbedingte Engpässe entstehen – wir für Sie die optimale Hilfe finden.
In Bremen, Hannover, Oldenburg, Hamburg und Umgebung werden Sie darüber hinaus persönlich während der gesamten Zeit, in der Sie Pflege zu Hause erhalten, von uns begleitet. Unsere Mitarbeiter fragen regelmäßig vor Ort nach Ihrer Zufriedenheit, um diese konstant zu gewährleisten.

Wie lange muss ich auf die 24-Stunden-Betreuung warten?

In der Regel reichen 10 – 14 Tage aus, bis für Sie eine geeignete Rund-um-die-Uhr Betreuung gefunden und angereist ist. In Ausnahmefällen kann es schneller gehen – aber um wirklich die richtige Hilfe für Ihre Pflege zu Hause zu finden, sollten Sie uns rechtzeitig informieren.
Bedenken Sie bitte: Um die Legalität zu gewährleisten müssen ärztliche Untersuchungen beim Personal gemacht werden, Verträge unterschrieben werden, Bescheinigungen beantragt werden.
Außerdem muss die Anreise organisiert werden und die Hilfe muss zu Hause ihr Umfeld auf die längere Abwesenheit vorbereiten.

Warum muss ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen werden?

Das ist der legale Weg, der Ihnen sehr viel Aufwand erspart. Sie bekommen Personalvorschläge, die bereits vor Ort geprüft wurden und müssen nur noch entscheiden, ob Ihnen die Hilfe zusagt. Der bürokratische Aufwand (Versicherungen, Steuern, Lohnabrechnung, Dokumentationspflicht etc.) wird von der Dienstleistungsagentur erledigt. Ebenso ist die Dienstleistungsfirma dafür zuständig, bei einem Wechsel wieder geeignetes Personal zu finden und zu Ihnen zu entsenden. Auf diese Weise sind Sie wesentlich abgesicherter, als wenn Sie über eine Zeitungsanzeige möglicherweise unversichertes Personal einstellen.
Beachten Sie bitte zudem die rechtlichen Probleme der Scheinselbständigkeit.

Was bedeutet „Kost und Logis“ für die 24-Stunden-Betreuung?

Ihre 24-Stunden-Betreuung bekommt ein abschließbares, normal ausgestattetes Zimmer im Haushalt und darf das Bad mitbenutzen oder hat ein eigenes Bad. Sie isst normal in Ihrem Haushalt mit.

Wie ist die Arbeitszeit? Arbeitet die pflegeunterstützende Haushaltshilfe wirklich 24 Stunden?

Durch das Konzept der ständigen Anwesenheit ist es Ihrer 24-Stunden-Betreuung möglich, die Arbeitszeit in kleine Intervalle zu teilen, wie sie für Ihre Bedürfnisse erforderlich sind. Ihre Betreuung kann sich also – durch Rufbereitschaft – Ihrem Tagesrhythmus anpassen – nicht Sie müssen sich vorgegebenen Zeiten anpassen. In Zusammenarbeit mit dem Pflegedienst wird so die Pflege zu Hause möglich.
Auch wenn Sie hier immer wieder Begriffe finden, wie z.B. 24 Stunden Pflege oder 24 Stunden Betreuung arbeiten die Kräfte nicht 24 Stunden am Stück. Gesetzlich ist eine Mindestruhezeit von 11 Stunden täglich vorgeschrieben.
Selbstverständlich hat Ihre Rund-um-die-Uhr-Betreuung auch Freizeit, die vertraglich festgelegt wird. In dieser Zeit ist sie nicht in Ihrer Wohnung und macht auch nicht in Ihrem Auftrag Besorgungen etc. „Cura a Casa – 24 Stunden Betreuung“ hilft Ihnen, diese Freizeit zu organisieren, wenn Ihre Angehörigen die Vertretung nicht übernehmen können.
Die verwendeten Begriffe sind lediglich der Umgangssprache entnommen und da die pflegeunterstützenden Haushaltshilfen unter diesen Begriffen gesucht werden, werden sie auch auf dieser Website verwendet.

Wie ist die rechtliche Situation? Ist das „Schwarzarbeit“?

Nein, das ist keine „Schwarzarbeit“. Sie sind kein Arbeitgeber, sondern beauftragen unsere Partnerfirma aus Osteuropa, die Ihnen Personal sendet und damit eine Dienstleistung erbringt. Nach dem EU-Recht besteht Dienstleistungsfreiheit. Ihre 24-Stunden-Betreuung ist direkt bei der Partnerfirma angestellt und versichert. Die Krankenversicherung gilt auch in Deutschland, so dass Ihre Betreuung im Ernstfall auch hier einen Arzt aufsuchen kann. Alle Kräfte verfügen selbstverständlich über das A 1 Formular. Alle Partnerfirmen sind „Cura A Casa – 24 Stunden Betreuung“ persönlich bekannt. Die Mindestlohnregelungen werden selbstverständlich eingehalten!
Als Privatperson sind Sie darüber hinaus von der sog. Auftraggeberhaftung befreit. Eine Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeit besteht nicht, da wir ausschließlich pflegeunterstützende Haushaltshilfen vermitteln, die ihre überwiegende Arbeitszeit mit Haushaltstätigkeiten und nicht mit Pflegetätigkeiten verbringen.
Unionsbürger benötigen für einen längeren Aufenthalt keinen Aufenthaltstitel und unterliegen auch keiner besonderen ausländerrechtlichen Meldepflicht (§ 2 Abs. 4 Freizüg/EU). Sie melden sich lediglich – wie Deutsche auch – bei der Meldebehörde an. Im Rahmen dieser Meldung können sie die Angaben zu ihrer Freizügigkeitsberechtigung machen, um daraufhin von der Ausländerbehörde eine Bescheinigung über das gemeinschaftsrechtliche Aufenthaltsrecht zu erhalten. (§ 5 Abs. 1 Freizüg/EU) Für einen Aufenthalt von Unionsbürgern von bis zu drei Monaten ist der Besitz eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses ausreichend.

Meine Hilfe passt nicht zu mir. Was nun?

Tatsächlich ist es so, dass wir – auch durch die umfassende Situationsklärung vorab – lediglich bei 1 von 100 Fällen bisher diese Situation hatten. Wenn wirklich einmal die Chemie zwischen Ihnen und Ihrer Rund-um-die-Uhr-Betreuung nicht stimmt, finden wir gemeinsam eine passendere 24-Stunden-Betreuung. In diesem Fall müssen Sie selbstverständlich nicht für die Anreisekosten der zweiten Kraft aufkommen.
Grundsätzlich sollten Sie eine Offenheit für andere Kulturen haben, wenn Sie eine 24-Stunden-Betreuung aus Osteuropa einstellen wollen und sich bewusst sein, dass Sie Ihren Haushalt damit um ein zusätzliches Mitglied vergrößern.

Ist 24-Stunden-Betreuung die ideale Lösung für mich?

Ob 24-Stunden-Betreuung die ideale Lösung für Sie ist, müssen Sie ausprobieren. Die Erfahrung zeigt: Am besten funktioniert 24-Stunden-Betreuung da, wo die Angehörigen regelmäßigen Kontakt haben und in der Nähe wohnen und die Betreuung in die Familie integriert wird.
Dort, wo Angehörige weiter weg wohnen, sollten auf jeden Fall ein Pflegedienst und andere Kontaktpersonen vor Ort sein, die den Haushalt besuchen. Es stellt eine Überforderung der Kräfte dar, wenn sie mit einem Pflegebedürftigen ohne weitere Außenkontakte alleine sind. Medizinische Pflege zu Hause dürfen die pflegeunterstützenden Haushaltshilfen – selbst wenn sie ausgebildete Fachkräfte sind – nicht übernehmen!
An unseren Standorten Bremen, Bremerhaven, Hamburg, Oldenburg, Hannover, Landkreis Diepholz und Umgebung werden die Familien und Kräfte zusätzlich mit Hausbesuchen persönlich durch „Cura a Casa – 24 Stunden Betreuung“ unterstützt.
Einer unserer Kunden schreibt dazu an uns:
„Seit 2009 werde ich durchgehend durch Ihre Agentur gut betreut. Sie kümmern sich um viele Dinge, was die Betreuung betrifft, wobei Sie von Ihrem Mitarbeiter sehr gut unterstützt werden. Insbesondere trifft das bei einem Wechsel der Betreuerinnen zu. Ist eine neu, dann erscheint Ihr Mitarbeiter grundsätzlich bei mir, um den Neuling kennen zu lernen, der von Ihnen mir vermittelt wurde. Später telefoniert er oft mit mir, oder mit den Betreuerinnen, die von mir eigenes Telefon erhalten, mit eigener Nummer.“
In weiter entfernten Orten kann nur eine telefonische zusätzliche Unterstützung durch „Cura a Casa – 24 Stunden Betreuung“ gewährleistet werden.